Den Helder-Waterkant

 

133.Tag: Samstag 10.09.16

Von Den Helder bis Alkmaar

0810 UTC

Jetzt geht es durch die Kanäle. Alles auf Sicht. Werden dazwischen auch immer wieder mal Fischen probieren, vor allem wenn wir vor Brücken oder Schleusen warten müssen. Die Sonne scheint herrlich bei fast wolkenlosem Himmel. Der Wetterbericht hat uns nur leider für nächste Woche Regen angesagt.

1455 UTC

Wunderschöne Fahrt durch die Kanäle. Ganz ruhige Abschnitte haben sich mit „Autobahnen“ mit viel Großschifffahrt abgewechselt. Jetzt haben wir einen super Liegeplatz ganz in der Nähe der Altstadt von Alkmaar. Da gibt es sicher einiges zu sehen.

134.Tag: Sonntag 11.09.16

Hafentag in Alkmaar

In Alkmaar gibt es doch genug zum ansehen. Sind in die Stadt gefahren und haben die Kathetrale besucht. Leider nur mehr ein Event und Touristenobjekt. Im Waaghaus ist eine gute Ausstellung von der alten Käseerzeugung bis hin zur jetzigen. Auch das frühere Landleben wird einem gut nahegebracht, einige Bilder dazu in der Galerie.

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138.Tag: Donnerstag 15.09.16

Von IJmuiden bis Haarlem

0737 UTC

War wie immer schön hier in IJmuiden, das Essen vorzüglich so wie auch das Internet. Jetzt geht es weiter bis Haarlem. Die Wartezeiten werden wir am Abend mit Ablesen der Maschinenstunden ausbessern.

0930 UTC

Die erste Brücke vor Haarlem hat eine Revision oder so. Macht erst um 1200 OZ 1000UTC wieder auf. Diesmal werden wir nur aufgehalten. Na ja, wir haben ja Zeit.

1330 UTC

War keine Revision sondern ein Fehler bei der Elektrik der Computersteuerung der Schranken für die Strasse. Solche Fehler sind so original "Ham ma glei" (haben wir gleich erledigt). Dauert aber Stunden, bis wieder alles funktioniert. Jetzt ist sie endlich offen. Fahren noch bis Haarlem hinein und bleiben dann hier.

1410 UTC

Nach einigem Suchen doch noch einen Platz gefunden. Hoffentlich schwankt der Wasserstand nicht zu stark, ist hier doch etwas knapp für uns.

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139.Tag: Freitag 16.09.16

Hafentag in Haarlem

Wer Haarlem besucht, darf das Teyler Museum nicht auslassen. Also sind wir vormittags hingeradelt. Gott sei Dank gibt es hier immer genügend Radständer oder zumindest Stellflächen. Es ist kaum zu fassen, wie viele Objekte hier zusammengetragen wurden und immer noch werden. Ein Tag reicht für eine gründliche Besichtigung bei weitem nicht aus. Wie erschlagen von den vielen Eindrücken radeln wir noch zur Kathedrale, die sicher auch sehenswert ist. Eine Besichtigung war heute aber leider nicht möglich uns so haben wir uns einen schönen Platz in einem Lokal gesucht ("Schanigarten" mit freier Sicht auf den jetzt freien Marktplatz) und eine ausgiebige Portion Miesmuscheln gegessen. Satt und müde waren wir mit einsetzender Dämmerung wieder am Schiff.

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140.Tag: Samstag 17.09.16

Hafentag in Haarlem

Durch Zufall haben wir herausgefunden, dass heute Markttag in Haarlem ist. Das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Also rauf auf die Räder und ab zum Marktplatz. Auf dem gestern noch leeren Platz stehen heute 7 Reihen mit Marktständen. Man könnte ja sagen Markt ist gleich Markt und doch hat jeder seine Eigenheit. Wir sind die Reihen einige Male auf und ab gegangen, haben natürlich beim Käse und auch bei Gemüse zugeschlagen und haben uns zwischendurch mit ganz leckeren, frisch herausgebackenen Schollen gestärkt. Beim Heimradeln sind wir dann auch noch bei einem Haus aus dem Jahr 1624 vorbeigekommen.

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141.Tag: Sonntag 18.09.16

Hafentag in Haarlem

Hier gab es wieder mal das Angebot 3 Tage zu liegen und nur für 2 zu bezahlen. Das haben wir natürlich ausgenützt und dadurch war es uns auch möglich das Drehorgelmuseum zu besuchen, welches immer nur sonntagnachmittags geöffnet hat. Wir wussten zwar nicht, was uns dort wirklich erwartet, aber als wir mit den Rädern ankamen, hörten wir die Musik schon bis auf die Straße. Es ist eine Sammlung von 9, zum Teil sehr großen, Drehorgeln und jeden Sonntag kommt auch noch eine 'Gastorgel'. Im Laufe des Nachmittags wird jede der Orgeln mindestens einmal bespielt. Es werden auch noch fast alle mit der Hand betrieben. Für die Besucher gibt es kleine Tische, Kaffee und Kuchen. Es ist offensichtlich auch bei den Einwohnern von Haarlem sehr beliebt, es hat fast wie ein großes "Familientreffen" gewirkt. Auch dieses Museum ist mindestens einen Besuch wert. Wir haben allerdings nicht bis zum Schluss durchgehalten, sondern sind dann noch zur Windmühle „de Adriaan“ gefahren, in welcher jetzt zwischen den Betriebstagen Führungen gemacht werden. Es ist sehr interessant die Geschichte und auch die Funktionsweise der Mühlen genau erklärt zu bekommen und mal selbst unter den riesigen Flügeln zu stehen.

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142.Tag: Montag 19.09.16

Von Haarlem bis Alphen aan den Rijn

1140 UTC

Die Spoorbrug (Eisenbahnbrücke) ist eine der Wenigen, die nur zu ganz bestimmten Zeiten öffnet und dann auch nur für jeweils eine Fahrtrichtung. Die kommende Öffnung ist eigentlich nur für die Fahrt von S nach N. Da aber keiner für diese Richtung wartet, dürfen wir wieder zur „falschen“ Zeit fahren. Gut für uns.

1340 UTC

Angelegt in einer kleinen, sehr engen Marina "Alphen aan den Rijn“. Schon das Reinfahren ist ein Nervenkitzel. Die Drehbrücke wird vom Marinachef geöffnet, gefolgt von einem bedenklichen Kopfschütteln, als er die Breite unseres Schiffes erkennen kann. Er ruft uns zu, dass die Einfahrt nur eine Breite von 5m hat, geht sich mit unseren 4,05m ja „locker“ aus. Gott sei Dank ist kein Wind zum Reinfahren. Um am einzigen für uns geeigneten Liegeplatz auch sicher anlegen zu können, werden wir vom Marinachef und einer weiteren hilfreichen Hand gut unterstützt.

144.Tag: Mittwoch 21.09.16

Hafentag in Dordrecht

Diesmal statte ich der Kathedrale einen Besuch ab. Sie hatte einen romanischen Vorgängerbau, der archäologisch nachgewiesen ist. Der älteste Teil der heutigen Kirche ist ab 1285 errichtet worden. Die Kirche wurde im Jahr 1367zur Stiftskirche erhoben. 1457 wurde die im Bau befindliche Kirche durch Brand schwer beschädigt; 1470 hatte sie ihre heutige Gestalt erreicht. Der Turm der Kirche blieb unvollendet, da der Untergrund das Gewicht nicht getragen hätte. Natürlich bin ich auch die vielen Stufen auf den Turm gegangen, von wo man eine herrliche Aussicht hat.

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145.Tag: Donnerstag 22.09.16

Von Dordrecht bis Waterkant

1124 UTC

Nach ruhiger Fahrt mit nur kurzer Wartezeit bei der letzten Schleuse sind wir in Waterkant angekommen. Das letzte Anlegemanöver für dieses Jahr, ein bisschen Wehmut ist da schon dabei. Zu guter Letzt wurden wir noch von dem Haubentaucher begrüßt, der uns sein Junges präsentierte.

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